am 10. März soll mit einem ersten Schnuppertermin ein neuer fortlaufender Percussionkurs mit Sigga Glitz in der Tonhalle starten.
Rhythmus hat für mich viel mit dem Körper zu tun, so entsteht in seiner Urform Body-Percussion. An Conga und Bongo werden wir Schlagtechniken trainieren, die aus dem afro-kubanischen Kulturbereich kommen. Als Musikerin bin ich sehr stark der afro-brasilianischen Percussion verbunden, damit werden auf unserem Trainingsplan auch verschiedenste typische brasilianische Small-Percussion oder tiefe Basstrommeln stehen. So finden wir uns bald in spannenden Arrangements für unser Ensemble wieder, die Raum geben für unterschiedliche Niveaus, um gemeinsam zu grooven.
Für weitere Infos und Anmeldung: info@tonhalle-hannover.de
Für Sigga Glitz begann schon während des klassischen Musikstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in Projekten zeitgenössischer Musik und indonesischer Gamelan-Musik eine Faszination für die erstaunliche Vielfalt der Percussion. Nach ihrer Ausbildung in kubanischer Percussion bei Nils Fischer (Nueva Manteca) studierte sie an der UniRio in Rio de Janeiro Música Popular Brasileira. Allerdings lässt sich afro-brasilianische Musikkultur am ehesten mitten im Geschehen lernen. So spielte sie im brasilianischen Karneval mit den berühmten Sambaschulen „Imperio Serrano“ und „Mocidade“, lernte Candomblé-Rhythmen, Jongo, Côco, Congo, Tambor de Crioula und Maracatú bei den Ausübenden in Hinterhöfen, Straßen und Plätzen in Rio de Janeiro und andernorts in Brasilien.
In Hannover leitete sie viele Jahre das Orquestra Batucada, spielte unter anderem mit dem Trio Zuckerhut, Yorio da Costa, Trio SAM und aktuell bei Baião com Fusão, einer Band zu dem beliebten brasilianischen Forró-Tanz. Außerdem trainiert und unterrichtet sie Kinder in brasilianischer Capoeira Angola.

