Max Hobohm Trio (Live+Video #66)

Robert Lucaciu – Kontrabass
Matthias Meyer – Schlagzeug
Max Hobohm – Klavier

Bei diesem Konzert treffen die langjährigen Spielkameraden Matthias Meyer und Max Hobohm auf den rennomierten Leipziger Bassisten Robert Lucaciu. Matthias und Max spielen schon seit 6 Jahren in unterschiedlichsten Besetzungen- davon am Längsten in der Band MØA. An diesem Abend soll ihre gemeinsame, musikalische Sprache durch die Virtuosität und das Ideenreichtum von Robert Lucaciu ergänzt werden.

Der Potsdamer Max Hobohm spielt Klavier seit dem achten Lebensjahr, seine Leidenschaft gilt bald dem Jazz. Ab 2016 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und wird schnell in der jungen Jazzszene Hannover bekannt und gestaltet sie aktiv mit. Er nahm Unterricht bei Pablo Held, Michael Wollny, Phil Donkin und Eva Klesse. Das klassische Klavierspiel und die intensive Beschäftigung mit Komponisten wie Ravel, Debussy, Stravinsky, Chopin und Rachmaninoff eröffnen ihm Klangwelten, die neue Wege für seine Musik aufzeigen. Sein Spiel ist manchmal melancholisch und melodisch, manchmal wild und abstrakt; dabei versucht er stets, eine klare musikalische Sprache zu sprechen.

Max Hobohms Musik lebt von einem hohen Energielevel, ekstatischen Gefühlsausbrüchen und lyrischer Einfühlsamkeit. In der freien, kollektiven Improvisation spielt für ihn der musikalische Austausch mit Mitmusikern eine große Rolle. Seine Musik ist ständig in Bewegung und erzeugt vibrierende Sphären, deren Klanglichkeit von romantisch-kammermusikalisch bis hin zu expressiv- geräuschhaft reicht.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 05.06.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #66

auf das Konto der Tonhalle:

Tonhalle Hannover e.V.
Volksbank Hannover
IBAN: DE80251900010661100102
BIC: VOHADE2HXXX

gefördert von: Kulturbüro Hannover, Neustart Kultur, Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Bogdanović (#65)

Mirna Bogdanović – Gesang, Effekte, Ukulele
Peter Meyer – Gitarre
Povel Widestrand – Klavier, Synthesizer
Felix Henkelhausen – Bass
Philip Dornbusch – Schlagzeug

Die Jazz-Sängerin/Songwriterin Mirna Bogdanović kombiniert Gesang und Instrumental, Individuum und Kollektiv, Echtzeit und Postproduktion, Wahrnehmung und Realität: alles präsentiert in ihrem kürzlich veröffentlichten Debütalbum „Confrontation“ (Klaeng Records). Das Album wurde kürzlich mit dem Deutschen Jazzpreis als „Debütalbum des Jahres“ ausgezeichnet und steht auf der Bestensliste von der Deutschen Schallplattenkritik. 

Bogdanović stammt aus Slowenien/ Bosnien und lebt heute in Berlin. Sie ist Downbeat-Preisträgerin, ehemaliges Mitglied des Bundesjazzorchesters, ehemalige Stipendiatin der Universität der Künste/ Berlin, Musikfonds und des slowenischen Kulturministeriums und aktuelle Stipendiatin des Berliner Senats. Als aktives Mitglied der Berliner Jazzszene hat sie mit zahlreichen internationalen Musiker*innen im In- und Ausland zusammengearbeitet.

„Nicht allzu viele Sängerinnen bringen die Kraft auf, sich in ihrer eigenen Musik vom vokalen Standpunkt unabhängig zu machen. Mirna Bogdanović gelingt diese Quadratur des Kreises, indem sie wie ein Pianist, ein Gitarrist, ein Saxofonist oder ein Produzent denkt.“ -Wolf Kampmann

Die junge Sängerin und Komponistin MIRNA BOGDANOVIC verzaubert uns auf „Confrontation“ mit einem der schönsten und besten Alben dieses Jahres, das Jazz, Pop, Electronics, Klassik, Experimentierlust und rundum verspielte Musizierkunst in sich vereint. Ein unglaubliches Debüt! – Thoralf Koß für Musikreviews.de

„Die Sängerin und Komponistin Mirna Bogdanović ist inzwischen schon seit einigen Jahren stark präsent in der europäischen Jazzszene. Ihr sinnlicher Ton, ihre ausdrucksstarke Phrasierung und ihre außerordentliche Musikalität machen sie zu einer stark gefragten Sängerin innerhalb der etablierten Szene. Da sie sich mit allen Gangarten der Musik vertraut fühlt, garantiert Mirna Bogdanović ihren Zuhörer*innen zu schmeicheln.“ – Greg Cohen

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 29.05.2022, 18:00 Uhr, Rampe Hannover, Gerhardtstr. 3, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #65

auf das Konto der Tonhalle:

Tonhalle Hannover e.V.
Volksbank Hannover
IBAN: DE80251900010661100102
BIC: VOHADE2HXXX

gefördert von: Kulturbüro Hannover, Neustart Kultur, Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Demierre – Dörner – Kocher (#64)

Jacques Demierre – Piano 
Axel Dörner – Trompete
Jonas Kocher – Accordion

Ein Ensemble, bestehend aus drei führenden Persönlichkeiten der Improvisationsszene in Europa. Das Trio spielt eine improvisierte Musik, die sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert.

Die Musik dieser drei sehr starken Spieler deckt ein breites musikalisches Spektrum ab, das von Stille und winzigen Klanglinien bis hin zu eruptiven und scharfen Klangattacken reicht, wobei der Klang und das Zuhören den Kern der Musik bilden und nicht irgendein stilistisches Idiom.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 22.05.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstr. 1A, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #64

auf das Konto der Tonhalle:

Tonhalle Hannover e.V.
Volksbank Hannover
IBAN: DE80251900010661100102
BIC: VOHADE2HXXX

gefördert von: Kulturbüro Hannover, Neustart Kultur, Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Projektor (Live + Video #63)

Phillip Dornbusch – Saxophon, Klarinette
Johanna Summer – Piano
Johannes Mann – Gitarre
Roger Kintopf – Bass
Philip Dornbusch – Schlagzeug

Wenn Dornbusch spielt, dann tut er dies nicht unbedingt nach Schema F. Seine Maximen lauten: experimentieren, ausprobieren, tunlichst Wiederholungen vermeiden. Dafür braucht es offene, flexible Gleichgesinnte, die noch dazu ihr Instrument exzellent beherrschen. Deshalb dauerte es wesentlich länger als bloß einige Telefonate, um „Projektor“ zusammenzustellen, jenes junge Forscher-Quintett, das nun mit „Reflex“ (Double Moon/inakustik) ein Werk veröffentlicht, das auch für die erfolgserprobte Jazz thing Next Generation ein neues Kapitel aufschlägt.

Die aktuelle Folge ist tatsächlich ein Album wie ein Reflex, das erste vielleicht, das nicht mit fertigen Konzepten an den Start geht, sondern wie ein Rohling anmutet, den sich jeder nach Gutdünken zurechtbiegen, schleifen oder klopfen kann. Dornbusch komponiert selbstredend mit Noten, schreibt bestimmte Parts ziemlich exakt auf, um den Grundgedanken des jeweiligen Stücks zu verfestigen, lässt aber mindestens genauso viel offen.
Der Saxofonist spricht in diesem Zusammenhang häufig vom „Charakter der Musik“ oder von der „Atmosphäre“, ermuntert seine Mitstreiter zum völlig freien Spiel wie zu unvorhersehbaren Solos. Dornbusch erweist sich damit als der etwas andere Architekt. „Ich zeichne den Plan für ein Haus, den Grundriss, den Kamin und bestimmte Zimmer. Den Rest dürfen die anderen mit all ihrer Kreativität hinzufügen.“

Pressestimmen:

„Zwischen interlockenden Motiven, atmosphärisch weitaufgerissenen Arrangements und forschendem Zusammenspiel bleibt „Reflex“ durchwegs spannend.“ – Concerto (AUT) 

„Dadurch, dass Dornbusch den Hörer mit in den Schöpfungsprozess einer eigenen Gedankenwelt einbezieht, kommt er ihm ganz nah. Ein cleverer Erstling.“ – Rondo-Magazin

„Philip Dornbusch, Jahrgang 1994, ist nicht „nur“ ein hochbegabter Saxofonist und Bandleader, er ist auch ein Komponist mit interessanten Konzepten. Seine aktuelle Band PROJEKTOR hat schon für viel Aufsehen gesorgt.“ – Deutschlandfunk Kultur

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 15.05.2022, 18:00 Uhr, Rampe Hannover, Gerhardtstr. 3, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #63

auf das Konto der Tonhalle:

Tonhalle Hannover e.V.
Volksbank Hannover
IBAN: DE80251900010661100102
BIC: VOHADE2HXXX

gefördert von: Kulturbüro Hannover, Neustart Kultur, Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

TonhallenKonzertFest 2022

Die Tonhalle Hannover lädt am 19.06.2022 zu ihrem Jazz–Festival auf den Hermannshof in Völksen ein. Zum zweiten Mal findet das „TonhallenKonzertFest“ in bewährter Weise im Park unter Bäumen statt. Mit dem Hermannshof hat die Tonhalle einen Veranstaltungsort gewählt, an dem die Kultur der Gegenwart wahrlich gelebt wird. Dies macht ihn zum idealen Schauplatz dieses Livemusik–Events.

Seit dem Jahr 2014 wurden die Konzerte der Tonhalle vier Mal mit dem Preis „APPLAUS“ für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten ausgezeichnet. Das TonhallenKonzertFest bietet wieder ein außergewöhnliches Programm mit vier Konzerten namhafter Künstler*innen der deutschen und norwegischen Jazz–Szene sowie der ukrainischen Sängerin Tamara Lukasheva.

Programm:
14:30 Uhr, Lisa Wulff Trio
15:50 Uhr, Fette Hupe featuring Tamara Lukasheva
Pause
17:45 Uhr, Angelika Niescier Trio
19:00 Uhr, Hildegunn ØisethQuartett

Location:
Kunst und Begegnung Hermannshof e.V., Röse 33, 31832 Springe-Völksen

Tickets:
Ganztagesticket: 20 Euro, Halbtagesticket (2 Bands zu Beginn ODER 2 Bands am Ende): 15 Euro, Förderticket: 30 Euro
Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Das TonhallenKonzertFest wird in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit der Tonhalle Hannover e.V., der JMI Hannover, der LAG Jazz und dem Verein Kunst und Begegnung Hermannshof e.V. durchgeführt und gefördert vom Kulturbüro Hannover, dem APPLAUS, der Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Bandinformationen:

14:30 Uhr, Lisa Wulff Trio

Gabriel Coburger – Saxophon
Lisa Wulff – Kontrabass
Tobias Backhaus – Schlagzeug

Das Lisa Wulff Trio spielt Eigenkompositionen des Contemporary Jazz.
Mit dem Saxophonisten Gabriel Coburger und dem Schlagzeuger Tobias Backhaus hat sich die Bassistin und Bandleaderin ein hochkarätiges Trio aus eigensinnigen Musikern zusammengestellt, die ihren Kompositionen die richtigen Farben verleihen.
Von Groove und Swing bis hin zu freien, sphärischen Improvisationen oder klassisch anmutenden Werken ist bei Lisa Wulffs Kompositionen alles möglich.
Die drei Musiker*innen, die sich aus verschiedenen Besetzungen – von Duo bis hin zu Bigband – kennen, bilden eine starke Einheit, die vertraut klingt und dabei immer experimentell und voller Risikofreude ist.
Neben ihren eigenen Bands und Projekten ist Lisa Wulff am E-Bass, wie auch am Kontrabass regelmäßig bei der NDR Bigband zu hören und tourt national und international mit renommierten Musikern wie Rolf Kühn, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Christof Lauer und vielen anderen.

15:50 Uhr, Fette Hupe featuring Tamara Lukasheva

Tamara Lukasheva ist Sängerin, Komponistin, Musikerin. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten. Sie möchte etwas Neues erschaffen, das andere Menschen berührt und über Grenzen und musikalische Kategorien überschreitet.
Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Von 2003 bis 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa und von 2010 bis 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.

Wichtige Auszeichnungen
2021 erhielt sie den WDR Jazz Preis für Komposition.
2018 erhielt sie als „außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin“ das Horst-und-Gretl- Will-Stipendium und den Kölner Jazz Preis.
2016 gewann sie den Bujazzo-Kompositionswettbewerb.

Fette Hupe

Leitung: Jörn Marcussen-Wulff

Saxophone: Nils Brederlow, Paul Engelmann, Lars Stoermer, Coco Guerra, Felix Petry 
Trompeten: Benny Brown, Marvin Zimmermann, Tom Trabandt, Axel Beineke
Posaunen: Uwe Granitza, Sonja Beeh, Hans Wendt, Felix Konradt
Rhythmusgruppe: Klaus Spencker (git), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b), Tobias Backhaus (dr)

Wenn eine Bigband diesen Namen verdient hat, dann diese: Der Zusammenschluss hannoverscher Aktivkräfte des modernen Jazz unter der Leitung von Jörn Marcussen-Wulff spielt allerfetteste Arrangements, hupt großartige Soli und hat genauso viel Charme und Witz, wie es der Bandname verspricht.
Die Fette Hupe zählt seit ihrer Gründung im Juni 2009 zweifelsohne zu einer der beliebtesten Bigbands der deutschen Jazzlandschaft und steht für innovative, genreübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Musiker*innen, Schauspieler*innen, bildenden Künstler*innen oder Tänzer*innen.
Unter dem Dach der Jazz Musiker Initiative Hannover steht die Fette Hupe für kompromisslose, selbständige und frische Musik made in Hannover und Niedersachsen und zeigt immer wieder aufs Neue, wie spannend und vielseitig Bigband-Musik klingen kann.

„Fette Hupe haben einen Zusammenhalt, mit dem das Orchester einen Schwebezustand erreicht, den sonst nur sehr Erleuchtete und Gurus hinkriegen.“
Süddeutsche Zeitung

„Die Fette Hupe kann Jazz.“
Die Welt

Die Fette Hupe wird gefördert durch das MWK Niedersachsen, die Stiftung Niedersachsen, die Stiftung Sparda-Bank Hannover und die VHV Stiftung.

17:45 Uhr, Angelika Niescier Trio

Angelika Niescier – Altsaxophon
Phil Donkin – Bass
Moritz Baumgärtner – Schlagzeug

Das Angelika Niescier Trio mit Phil Donkin am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug durchforscht jeden möglichen Aspekt des Zusammenspiels – mal kammermusikalisch fein und transparent, mal explosionsartig ungestüm und dicht, immer spannungsgeladen bis in den letzten Ton und in die letzte Pause. Die Band präsentiert Niesciers Musik, die zeitlos und zeitgemäß zugleich ist. Die Komplexität und Originalität der Kompositionen ist unüberhörbar, die organische Struktur führt die Zuhörer*innen in mannigfaltige Musikwelten, was die Performance des Trios so spannend macht. Mit absoluter Souveränität transportieren die drei eine fesselnde Intensität durch ihre Musik und ihren Sound.

19:00 Uhr, Hildegunn Øiseth Quartett

Hildegunn Øiseth – Trumpet, Flügelhorn, Goat Horn
Espen Berg – Piano
Magne Thormodsæter – Bass
Per Oddvar Johansen – Drums

„Hildegunn Øiseth ist eine der vielseitigsten und spannendsten Trompeterinnen Skandinaviens. Sie verfügt über einen unverwechselbaren Klang, zeitlose Eleganz, eine ganz eigene, natürliche Improvisationssprache und traumwandlerische Stilsicherheit. Hier ist eine kraftvolle Poetin am Werk, die mit jedem einzelnen Ton die Herzen der Zuschauer und ihrer Mitmusiker*innen berührt.“
Sarah Chaksad

Hildegunn Øiseth studierte an der Schwedischen Musikakademie (Ingesunds musikhögskola). Nach dem Abschluss gehörte sie von 1990 bis 1999 zur Bohuslän Bigband, mit der sie an Alben von Lars Jansson beteiligt war. Dann ließ sie sich bis 2001 in Südafrika nieder, wo sie in der Band Uhambo spielte (zwei Alben); zudem trat sie in Malaysia, Pakistan und dem Nahen Osten auf.
Hildegunn Øiseth veröffentlichte 2009 ihr Debütalbum Hildring, wo sie sich auf das traditionelle Bukkehorn konzentrierte. Das aus dem Gehörn einer Ziege gefertigte traditionelle norwegische Instrument Bukkehorn spielte sie auch über Elektronik. Das folgende Album, Stillness (2011), wurde von der Kritik hoch gelobt; dort arbeitete sie abwechselnd mit Mats Eilertsen, Thomas Strønen und den Pianisten Torbjørn Dyrud und Eyolf Dale. Mit Tommy Kotter, Peter Janson und Anders Kjellberg entstand das Album Valencia (2013), auf dem deutlich wird, dass sie eine „markante Trompetenstimme der skandinavischen Jazzwelt“ darstellt. Zudem tourte sie mit ihrem Worldmusic-Projekt Rabalder, das Musiker aus verschiedensten Teilen der Welt versammelt, und ist Bandleaderin des norwegisch-palästinensischen Kollektivs Sharaka.
Aktuell ist sie Mitglied im Trondheim Jazz Orchestra, gehört zu Marilyn Mazurs Shamania. Seit 2012 repräsentierte sie Norwegen im Jazz Baltica Ensemble beim Festival JazzBaltica. 2019 gründete sie das spannende Projekt PANDA, welches im Rahmen eines Kompositionsauftrages des Jazzfests Trondheim entstanden ist.
Momentan konzentriert Hildegunn sich hauptsächlich auf ihr eigenes Hildegunn Øiseth Quartet, mit dem sie 2016 das Album „Time Is Coming“ und 2020 das „Album Manana“ veröffentlichte.

Felix Petry Trio featuring Max Hobohm (#62)

Max Hobohm – Klavier
Felix Petry – Tenorsaxophon
Clara Däubler – Kontrabass
Willi Hanne – Schlagzeug

Der Potsdamer Max Hobohm spielt Klavier seit dem achten Lebensjahr, seine Leidenschaft gilt bald dem Jazz. Ab 2016 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und wird schnell in der jungen Jazzszene Hannover bekannt und gestaltet sie aktiv mit. Er nahm Unterricht bei Pablo Held, Michael Wollny, Phil Donkin und Eva Klesse. Das klassische Klavierspiel und die intensive Beschäftigung mit Komponisten wie Ravel, Debussy, Stravinsky, Chopin und Rachmaninoff eröffnen ihm Klangwelten, die neue Wege für seine Musik aufzeigen. Sein Spiel ist manchmal melancholisch und melodisch, manchmal wild und abstrakt; dabei versucht er stets, eine klare musikalische Sprache zu sprechen.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 08.05.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #62

auf das Konto der Tonhalle:

Tonhalle Hannover e.V.
Volksbank Hannover
IBAN: DE80251900010661100102
BIC: VOHADE2HXXX

gefördert von: Kulturbüro Hannover, Neustart Kultur, Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien