Autor: felixpetry

Hilde (Live + Video #76)

Julia Brüssel – Violine
Marie Daniels – Stimme
Emily Wittbrodt-Cello
Maria Trautmann – Posaune

Der Horizont ist weit und die Fantasie reich. Ebenso die Bereitschaft, sich ganz auf den Moment einzulassen. h i l d e ist neugierig, melancholisch und entschlossen. Sie umarmt, verstreut und fügt zusammen, vereint freie Improvisation mit komponierten Elementen.Julia Brüssel (Violine), Maria Trautmann (Posaune), Marie Daniels (Stimme) und Emily Wittbrodt (Cello) spielen seit 2018 als h i l d e zusammen und veröffentlichten im Jahr 2020 ihre Debut-CD „Open“ auf Umland Records. „Schwingende Saiten, Luftströme und Stimmbänder sind unmittelbar miteinander konfrontiert, was auf der Debut-CD dieses mutigen Quartetts für ein Hörerlebnis sorgt, das ins Innerste vordringt. Die Fähigkeiten dieser vier Musikerinnen, allesamt Mitglieder des The Dorf & Umland- Kollektivs, sind spektakulär und vereinen sich hier in gemeinsam gelebter Freiheit.“ – Stefan Pieper, JazzZeitung // Juli 2020

Zuweilen ist es eine verschlungene, dichte „Musique Concrete“, dann wiederum blitzen fantasievolle Anspielungen an Renaissance oder frühe Barockmusik auf. Aber mit solch reichen Ressourcen um sich selbst zu kreisen, ist nicht Sache der Band „Hilde“: Mehr und mehr schälen sich Songstrukturen aus diesen Klangszenarien heraus.
So verschlungen die Strukturen, so dominiert bei h i l d e ein direktes „Instant Composing“. Dabei geht es aus einer frei wuchernden Individualität direkt in eine gemeinsame Mitte hinein. Aus dem Abstrakten sich ins Lyrische hervor wagen, darum geht es.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 25.09.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

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Tonhallenkonzertvideo #76

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Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“ (Live + Video #75)

Ben Kraef – Saxophon
Lutz Krajenski – Hammond B3 Orgel
Peter Gall – Schlagzeug

Ein Organist, ein Saxofonist und ein Schlagzeuger – das klassische Orgel-Trio erweckt seit den glorreichen Tagen eines Jimmy Smith, Groove Holmes und der McDuffs und McGriffs beim Jazz-Hörer eine besondere Erwartungshaltung. Der Organist darf sich ausbreiten, der Saxophonist darf ihm folgen und der Schlagzeuger swingt und sorgt für den Groove „in the pocket“. Die entscheidende Frage: Ist, wer im Jahr 2022 noch im klassischen Hammond- Orgel-Trio-Format antritt nicht von vornherein gefangen in den Schlingen der Erwartungshaltung und der Nostalgieseligkeit? Die Antwort: Nein. Es geht auch anders! Und wie! Mit ihrem Album „B-3 Vol.1“ gehen der Hannoveraner Lutz „Hammond“ Krajenski an der B-3-Orgel, Ben Kraef aus Berlin am Saxophon und Peter Gall aus Süddeutschland am Schlagzeug mit geschärftem Blick und Weitsicht neue Wege, auch wenn der alte Pfad der hammondinfizierten Blue-Note-Veredlung immer im Blick bleibt. Kraef – Krajenski – Gall machen ihr Ding. Und das konsequent. Sie spielen mit Reflexionen über Jimmy Smith bis Larry Young. Sie spielen mit Erwartungshaltungen und umspielen dabei Klischees mit raffinierten Wendungen und zungenschnalzenden rhythmischen und harmonischen Preziosen.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 18.09.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

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Tonhallenkonzertvideo #75

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Jubiläumskonzert – 10 Jahre Tonhalle Hannover

Chiara Raimondi, Claudia Burghard – Gesang
Felix Petry, Andreas Burckhardt, Arne Pünter – Saxophone
Ove Volquartz – Bassklarinette
Jörn Marcussen-Wulff, Hans Wendt – Posaune
Eike Wulfmeier, Max Hobohm – Piano
Klaus Spencker – Gitarre
Peter Schwebs, Johannes Keller – Bass
Willi Hanne, Max Dost – Drums

Am 01. Oktober feiert die Tonhalle ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem wunderbaren Konzertabend im Co-Working Space „Rampe“.
Dieser Abend beginnt um 18:30 Uhr mit einem kleinen Sektempfang. Ab 19:00 Uhr startet dann ein ganz besonderes musikalisches Programm. Wir haben insgesamt 15 bekannte hannoversche Musiker/innen für diesen Abend eingeladen, die euch in kleinen und größeren Besetzungen ein bunter musikalischer Streifzug durch die Welt des Jazz und der Improvisation präsentieren werden.

Begleitet wird dieser Streifzug von Gunnar Geßner und Stine Nehrmann, die mit kurzen Moderationen das Jubiläum und die Geschichte der Tonhalle angemessen würdigen werden.
Mit einem entsprechenden Catering wird an diesem Abend natürlich auch für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt sein.

Die Karten kosten für Mitglieder der Tonhalle €30,00 und für alle anderen €40,00. Es werden maximal 50 Karten im Verkauf sein.

Rampe Hannover, Gerhardtstraße 3, 30167 Hannover, 01.10.2022, 18:30 Uhr

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THEWES / WILLERS / KELLERS (Live + Video #74)

Christof Thewes – Posaune
Andreas Willers – Gitarre
Willi Kellers – Schlagzeug

Mit Christof Thewes (Posaune), Andreas Willers (Gitarre) und Willi Kellers an Schlagzeug und Perkussion kommen drei äußerst profilierte Improvisationsmusiker nach Hannover, die sich aus unterschiedlichen Zusammenhängen kennen, etwa der Arbeit in dem Ensemble ‚Ruf der Heimat‘ (mit Jan Roder und Thomas Borgmann, ohne Willers). Zusammen mit dem Saxophonisten Frank Paul Schubert bilden sie das seit 2007 bestehende Quartett GRID MESH, in dem auch schon die Posaunisten Johannes Bauer, Matthias Müller und der Schlagzeuger Rudi Fischerlehner mitgewirkt haben.

Das Trio spielt vielschichtige Improvisationsmusik mit einer faszinierenden Mischung aus akustischen und elektrischen Sounds. Es geht auf eine energetische, aber subtile musikalische Reise, auf der die Ideenentwicklung und das Zusammenwirken dieser Improvisatoren ebenso beeindrucken wie deren Beherrschung einer modernen, zupackenden Jazzsprache. Diese wirkt effektvoll neben abstrakteren Klanggebilden und wuchtigen, archaischen Strukturen, die auch mal ins Ironische abkippen können. So entsteht ein Bandsound, der als „21st century improv music“ bezeichnet werden kann.

Stimmen zur aktuelle CD Grid Mesh Four aus dem Jahr 2021:
„Musik in Hoch- und Tiefbauweise, voller Schweißnähte, und wenn nicht der eine, dann schießt der andere dabei den Vogel ab.“ – BA 111

„Inspirierte freie Improvistation geht kaum besser als hier und diese Platte ist ein konsistenter, hoch spannender Genuss.“ – Bruce L. Gallanter, DMG New York

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 11.09.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

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Tonhallenkonzertvideo #74

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Ansgar Specht & the Hammond Jazz Collective (Live + Video #73)

John Hondorp – Hammond B 3
Markus Strothmann – Drums
Ansgar Specht – Guitar

Ansgar Specht ist schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern innerhalb der Jazzszene fest positioniert. Der Jazzgitarrist, der mit seiner groovigen, eigenwilligen Variante des Jazz das Publikum aufhorchen lässt und ein gern gesehener Gast in den Jazzclubs ist. Nach einem Privatstudium bei Philippe Caillat, der Ihn hörbar beeinflusst hat, zog er sein Ding konsequent durch und hat im Laufe der Jahre eine eigene Stilistik kreiert. Irgendwo zwischen Lounge, Modern Jazz, BeBop, Fusion und Pop. Zudem absolvierte er Studienaufenthalte in New York, nahm Unterricht bei Jeff Richman (L.A.), und belegte Workshops bei Frank Gambale und Jean Pierre Llabbador. Als Komponist und Produzent punktet er mit bislang 6 CDs. Sein 6. Werk wurde bereits mit viel Lob von der Fachwelt (JazzPodium) bedacht. Ein Album, in dem Specht erstmals nicht als Komponist in Erscheinung tritt….

Ansgar Specht hat in den letzten Jahren mit vielen internationalen Größen musiziert und spielte zum Tourstart des Gitarristen Fareed Haque aus Chicago das Openingset. Des weiteren spielte er mit Tony Lakatos, Ingolf Burkhardt, Joe Dinkelbach, Volker Winck, Lars Haake (Brooklyn), Jens Schöwing u.v. a.

John Hondorp (NL, Hammond Orgel) leitet die Jazzabteilung der Musikhochschule Enschede. Er ist als Dozent für das Fach Jazz Hammondorgel an der Musikhochschule in Enschede, NL und an der Fachhochschule für Musik Osnabrück. Außerdem ist er Gastdozent an diversen europäischen Hochschulen sowie dem “Berklee College of Music”.Hondorp ist für sein virtuoses Orgelspiel gefragt bei Größen wie Bruno Castellucci, Gerard Presencer, Ack van Rooyen, Hans Dekker und vielen anderen.

Markus Strothmann (DE/IRL, Schlagzeug) ist Jazz Schlagzeuger aus Leidenschaft, der stilistisch gerne möglichst vielseitig auftritt. Das hat unter anderem dazu geführt, dass er 2012 zur „WDR- Jazznacht“ und dem „Wacken“ aufgetreten ist. Er unterrichtet an der Musikhochschule Enschede sowie der Rockpopschule Lübeck. Durch seine Erfahrungen mit Jazzgrößen wie Nippy Noya, Bart van Lier, Norbert Gottschalk und vielen anderen, etabliert er sich in seinem jungen Alter in der internationalen Jazzszene. Im Juni 2020 hat Markus seine 2. CD „Emerald“ veröffentlicht.

…..“ Inspiriert von seinen irischen Wurzeln, hat Markus Strothmann seinen Eigenkompositionen eine spannende keltische Anmutung verliehen. Die Musik lebt von einer tiefen Atmosphäre, die an die raue Irische See, massive Felsküsten und weite Landschaften erinnert. Smaragdgrün…“

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 04.09.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

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Tonhallenkonzertvideo #73

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Insomnia Brass Band (Live + Video #71)

„…es ist ein Riesenspaß, man möchte Pogo dazu tanzen. Bitte mehr davon!“ Hans-Jürgen Schaal,

Jazzthetik
„Calypsomanische Lebenslust in XXL“ Rigobert Dittmann, Bad Alchemy

Anke Lucks – Posaune
Almut Schlichting – Baritonsaxophon
Christian Marien – Schlagzeug

Die Posaunistin Anke Lucks, die Baritonsaxophonistin Almut Schlichting und der Schlagzeuger Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde.less

Seit der Gründung 2017 hat das Trio eine eigene Spielweise entwickelt und katapultiert verzahnte Elemente hin und her, unwiderstehlich und unaufhaltsam polyphon. Mit atemberauben- der Energie stürmt die Band auseinander und kommt wieder zusammen.
Die Musiker*innen jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band.
Immer, bei jedem Song, ist die Band in Bewegung. Sie spielt quecksilbrige Harmonien, setzt spontane Akzente, lässt melodische Erwartungen zusammenkrachen und generell die Wände wackeln.
Und während die Musiker*innen mit allen Wassern der Technik und Tradition gewaschen sind, bremsen ihre verwegenen Ideen niemals ihre Feierlaune.

Die Insomnia Brass Band wurde im Frühjahr 2017 während eines Arbeitsstipendiums des Berliner Senats gegründet und entwickelte ihren Sound rund um das von Lucks und Schlichting komponierte Spielmaterial. Mittlerweile ist auch Marien als Komponist mit im Boot.Seit 2018 ist die Band mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs.Mit einem weiteren Senatsstipendium hat das Trio die erste CD „Late Night Kitchen“ aufgenommen, die im November 2020 auf Tiger Moon Records erschienen und auf sehr gute Resonanz gestoßen ist. Im Januar 2022 waren die drei Musiker*innen wieder im Studio, auch diesmal gefördert vom Berliner Senat. Die neue CD erscheint im September 2022 auf Tiger Moon Records.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 02.09.2022, 20:30 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

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Tonhallenkonzertvideo #71

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FunkWendler Quartett (Live + Video #72)

Tom Wendler – Posaune
Jonas Funk – Klavier
Henriette Thorun – Bass
Dirk Achim Dhonau – Schlagzeug

Bei dem Quartett von Pianist Jonas Funk und Posaunist Tom Wendler zeigt sich die Leidenschaft der beiden Musiker zu improvisierter Musik. Im Gepäck haben sie ein Programm bestehend aus Eigenkompositionen der beiden.
Musikalisch bewegen sich die vier dabei experimentierfreudig durch verschiedenste Stile und nehmen sich für spontane Ausbrüche ihren Raum. So geht es in einen Moment ruhig und lyrisch, im nächsten energetisch bis chaotisch zu.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 28.08.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

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Tonhallenkonzertvideo #72

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LJJO Hamburg plays Bob Brookmeyer and Thad Jones

Jörn Marcussen-Wulff – Komposition, Leitung
Paul Beskers, Davide Sgarra, Finn Vidal, Janna Friedrich, Jesse Mattern – Saxophone
Lennard Stünkel, Tom Wendler, Matthis Wroblewski, Tobias Metzger – Posaunen
Jan Rolle, Hauke Rüter, Mathis Cech, Tom Trabandt – Trompeten
Lenni Micheel, Lajos Meinberg – Klavier
Paul Linardatos – Gitarre
Lucas Kolbe, Johann Greve – Bass
Henning Katz, Jan Zeimetz – Schlagzeug

Das Repertoire der diesjährigen Frühjahrsarbeitsphase unter der Leitung von Jörn Marcussen-Wulff gehört zum Anspruchsvollsten und Spannendsten, das die Bigband-Literatur zu bieten hat. Kommend aus der Jazztradition steht Jones für hart swingende, packende Ensemblesounds und unkonventionelle Melodielinien. Brookmeyer verarbeitet in seinen Kompositionen Einflüsse aus dem modernen Jazz und der Neuen Musik der 60er Jahre und ist bis heute einer der prägendsten Komponisten des zeitgenössischen Bigband-Jazz.

Das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) ist das Spitzenensemble und Aushängeschild der Hamburger Jazznachwuchsförderung. In Trägerschaft des Landesmusikrates der Freien und Hansestadt Hamburg e.V. repräsentiert es die Stadt musikalisch nach innen und nach außen. Das Ensemble bietet den talentiertesten Jazzmusiker:innen Hamburgs die Möglichkeit, durch thematisch vielseitige Arbeitsphasen sowie kreative und innovative Ideen und Konzepte gefördert zu werden. Seit Anfang 2022 haben die renommierten Jazzprofis Jörn Marcussen-Wulff und Hendrika Entzian die künstlerische Leitung übernommen. die Die Behörde für Kultur und Medien Hamburg unterstützt das LJJO HH.

Das LJJO Hamburg ist ein herausragendes Landesjugendjazzorchester der Bundesrepublik und genießt national und international einen ausgezeichneten Ruf. Das Auswahlorchester erarbeitet in zwei Arbeitsphasen pro Jahr anspruchsvolle Programme in den unterschiedlichsten Stilen des Jazz. Das Ensemble bildet die Brücke zwischen den Aktivitäten der alltäglichen musikalischen Jugend- und Schularbeit und dem professionellen musikalischen Bereich mit Institutionen wie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der NDR Bigband und weiteren Teilnehmenden des professionellen Musikbusiness. Dabei finden von beiden Seiten ein lebhafter Austausch und eine rege Zusammenarbeit statt.

Jörn Marcussen-Wulff ist Komponist, Arrangeur, Posaunist und Dirigent aus Hannover. Er ist Dozent für Komposition, Arrangement, Jazz-Theorie und Bigband an der HfM Franz Liszt Weimar und der HMTM Hannover und ist künstlerischer Leiter der renommierten, professionellen Bigband „Fette Hupe“. Er arbeitet regelmäßig für bekannte Large Ensemble (z.B. NDR-Bigband, Metropole Orkest, u.a.) und ist gefragter Dozent für Workshops und Fortbildungen. Seine Arrangements finden sich auf vielen erfolgreichen Veröffentlichungen, zuletzt auf dem Album „If you really want“ von Raul Midón & dem Metropole Orkest, das für einen Grammy nominiert wurde. Jörn war Finalist des Kompositions-wettbewerbs „Jazzpositions 2010″ des HR, sowie Teilnehmer des renommierten Metropole Orkest Arrangers Workshop mit Richard Bona und Vince Mendoza 2013. Außerdem erhielt er mehrfach das Kompositionsstipendium des Landes Niedersachsen und ist Preisträger des Jazzförderpreises des Kultur-forums Schleswig-Holstein. Neben seinen künstle-rischen Projekten ist er 1. Vorsitzender der Jazzmusiker Initiative Hannover e.V. und er ist Preisträger des „Leinestern 2021“, dem Ehrenamtspreis der Stadt Hannover.

Das LJJO Hamburg wird durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert. (www.lmr-hh.de)

Livekonzert: 16.07.2022, 19:00 Uhr, Rampe Hannover, Gerhardtstr. 3, 30167 Hannover

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PAROLE: Lautpoesie und Musik

Patrick Crossland – Posaune
Michael Griene  – Schlagzeug, Perkussion
Elke Schipper – Konzepte, Texte, Stimme

Der Titel des Programms greift mit „parole“ den Begriff von Ferdinand de Saussure für gesprochene Sprache auf. Das gesprochene Wort setzt den Klang der Sprache frei, macht sie zu einem offenen dynamischen Prozess, der den Transfer von Bedeutung mit akustischen Ereignissen einher gehen lässt. Lautpoesie widmet sich dieser sinnlichen Textur von Sprache. Sie begibt sich in das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit des Wortes und der von diesem mitgeteilten Wirklichkeit. Diese Wirklichkeiten werden zerlegt, montiert, collagiert und transformiert. Das treibt sprachliche Konsistenzen und Energien an die Oberfläche, die häufig nach grenzgängerischer Artikulation verlangen. In diesen vitalen Qualitäten treffen Sprache und Musik aufeinander – entfalten doch beide ihr Drama als verwandtes zeitliches Voranschreiten in Tempi, Rhythmen, Metrum, Klanggeste, Tonfall, Melos und können auf diesen gemeinsamen Parametern zu archaischer Verständigung miteinander finden. Dabei kann ein Wort semantisch sinnlos, doch musikalisch sinnhaft werden. Der Umgang von Sprache und Musik miteinander umschifft die Grenze zwischen beiden.

Elke Schipper arbeitet seit 1976 als freie Autorin zu bildender Kunst, zeitgenössischer Musik und einer ästhetischen Theorie der künstlerischen Improvisation. Sie war/ist Kuratorin zahlreicher Ausstellungen, Konzerte und Festivals, seit 1974 tritt sie mit eigener Lautpoesie auf, mit der sie in internationalen Anthologien vertreten ist. Seit 1986 stellt sie unter dem Titel „contrescript“ ihre visuelle Poesie aus. Als Vokalistin ist sie seit gut zehn Jahren in verschiedenen Formationen präsent, ist auf CDs dokumentiert.

Michael Griener hat sich bereits als Jugendlicher mit den tradierten Spielweisen des Jazz und Freier Improvisation auseinandergesetzt. Er erlernte sein Instrument autodidaktisch. Instanzen seines Lernens waren die eigene Suche nach Musik und sein Hören. Seine Nähe zum Jazz lässt ihn vor allem in Konstellationen präsent werden, die dieses Idiom weiterleben. Die dabei entwickelte Präzision, verbunden mit einer unaufgeregten, doch alerten Spielhaltung kennzeichnen seine musikalische Persönlichkeit und machen ihn zu einem ebenso willkommenen Partner in Formationen der Freien Improvisation wie ihn interdisziplinären Projekten. Im Zusammenwirken mit Lautpoesie finden Perkussion und Sprechrhythmik, Sprachmelos und getrommelte Skalen ein gemeinsames Terrain, erweitert durch Klänge, die mit dem vorsprachlichen Material der Stimme korrespondieren, es aber nicht imitieren. Michael Griener arbeitet/e mit einer Vielzahl von Musiker*innen, kontinuierlich u. a. mit Rudi Mahall, Jan Roder, Günter Christmann, Axel Dörner, Alexander von Schlippenbach. Er konzertiert/e weltweit und ist auf zahlreichen CDs dokumentiert. Er lehrt an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (Dresden) und der Jazzschule Berlin.

Die musikalische Verständigung zwischen Posaune und Sprache schöpft in der Thematisierung des Atmens  und dem Einsatz vokalen Materials aus einem gemeinsamen Reservoir der Gestaltung. Atemmodulation am Mundstück, multiphone Klänge mit Stimmeinschwingungen und sprachgestische Phrasierung wurden als Öffnung des Instrumentalklangs für eine direkte, physisch getragene Kommunikation in der Freien Improvisation erarbeitet und sind auch zum Material für Kompositionen geworden. Nach klassischer Ausbildung spielte Patrick Crosslandzunächst in verschiedenen Orchestern, bevor er sich vorrangig Werken der zeitgenössischen Musik widmete. Er arbeitete u. a. zusammen mit Vinko Globokar und Marco Stroppa, ist u. a. Mitglied im Ensemble „laboratorium“ und bei „zinc & copper works“ und führt eigene Multimedia- und Elektronik-Solo-Performances auf. In den letzten Jahren wurde zunehmend auch das frei improvisierende Spiel Teil seines musikalischen Lebens und er arbeitet/e auch hier mit zahlreichen Musiker*innen, u. a. mit Jack Wright, Alexander Frangenheim, Günter Christmann. Patrick Crossland ist Dozent an der Universität von Maryland in Baltimore/USA.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 05.07.2022, 20:00 Uhr, Rampe Hannover, Gerhardtstr. 3, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

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Achtung: Krankheitsbedingt abgesagt! AGogol & NaabtalDeath meets Achim Kaufmann (Live + Video #69)

Achim Kaufmann – Piano
AGogol –  Modified electric tabletop guitar, Effects
NaabtalDeath – amplified tortured zither, Effects

Das AGogol / NaabtalDeath Duo hat dieses Mal  den Pianisten Achim Kaufmann eingeladen.

Der in Köln Musik studierende, lange in Amsterdam und nun in Berlin lebende Pianist  ist eine der ist eine der inspirierendsten und spannendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene.

Seine von großer harmonischer Subtilität und struktureller Tiefe zeugende Musik bereichert den ambientmäßigen, um elektronische Effekte erweiterten Klangkosmos der AGogolschen Tabletop Gitarre und den Störungen der mit Utensilien aus Opas Werkzeugkiste traktierten sowie mit elektronischen Verzerrungen bearbeiteten Zither als einzigartiges unwiederholbares Klangerlebnis.

Livekonzert und Videoaufzeichnung: 03.07.2022, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover, Fischerstraße 1a, 30167 Hannover

Kartenvorverkauf: https://tonhalle-hannover.de/produkt-kategorie/tonhallenkonzertkarten/

Wir würden uns sehr über eine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff:

Tonhallenkonzertvideo #69

auf das Konto der Tonhalle:

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Volksbank Hannover
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